
Man könnte meinen, es ist eine der natürlichsten Sachen der Welt, wenn jemand stirbt, da ja alles Leben und somit auch wir Menschen irgendwann einmal sterben. Aber wir haben mit der Zeit verlernt, damit umzugehen, weil wir Kinder davor vermeintlich schützen wollen und somit keine Auseinandersetzung stattfindet und durch die Anonymität vieles verloren geht. Oft fehlen Vorbilder oder Rituale, die einem helfen könnten.
Auch der Umgang mit Kindern wird schwieriger und unsicher, wie man mit ihnen darüber spricht, es ihnen "beibringt" oder ob man sie zum Begräbnis mitnimmt.
Spezielle Todesumstände, wie Suizid oder assistierter Suizid können die Trauer erschweren.
Ich begleite sowohl Erwachsene, als auch Kinder und Jugendliche in ihrer Trauer.
Man könnte fast sagen: Alles. Jeder Mensch trauert anders! Das gilt es zu akzeptieren.
Trauermodelle können einen Rahmen bilden, aber da die Trauer so verschieden und individuell ist, gilt es den eigenen Weg zu finden. Falls dieser Weg alleine zu schwierig ist, scheuen Sie sich nicht davor, sich Unterstützung zu holen.
Ich möchte zum Schluss den Satz von Chris Paul zitieren: "Trauern ist die Lösung, nicht das Problem!"