Wenn jemand gestorben ist

Lisi Weihs hält ein Schild mit "Wirklichkeit begreifen" hoch

Man könnte meinen, es ist eine der natürlichsten Sachen der Welt, wenn jemand stirbt, da ja alles Leben und somit auch wir Menschen irgendwann einmal sterben. Aber wir haben mit der Zeit verlernt, damit umzugehen, weil wir Kinder davor vermeintlich schützen wollen und somit keine Auseinandersetzung stattfindet und durch die Anonymität vieles verloren geht. Oft fehlen Vorbilder oder Rituale, die einem helfen könnten.

Auch der Umgang mit Kindern wird schwieriger und unsicher, wie man mit ihnen darüber spricht, es ihnen "beibringt" oder ob man sie zum Begräbnis mitnimmt.

Spezielle Todesumstände, wie Suizid oder assistierter Suizid können die Trauer erschweren.

Ich begleite sowohl Erwachsene, als auch Kinder und Jugendliche in ihrer Trauer.

 

Was ist in der Trauer normal?

Man könnte fast sagen: Alles. Jeder Mensch trauert anders! Das gilt es zu akzeptieren.

Trauermodelle können einen Rahmen bilden, aber da die Trauer so verschieden und individuell ist, gilt es den eigenen Weg zu finden. Falls dieser Weg alleine zu schwierig ist, scheuen Sie sich nicht davor, sich Unterstützung zu holen.

  • Nehmen Sie Ihre Gefühle wahr und lassen Sie sie zu!
  • Erkennen Sie Ihre Bedürfnisse und achten Sie darauf! Es ist gut, im Austausch mit anderen zu sein, aber es gilt auch zu bedenken, dass Manches, was anderen guttut, für einen selbst vielleicht nicht das Passende ist.

Ich möchte zum Schluss den Satz von Chris Paul zitieren: "Trauern ist die Lösung, nicht das Problem!"